Weihnachtsgrüße und gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

So das Jahr neigt sich zu Ende und wir schreiben heute den 24. Dezember 2006. Unzählige Kinder warten schon auf das Christkind und den damit verbundenen Geschenken. Stellvertretende für den ganzen www.fuehrerschein-blog.de (gibt ja auch nur mich, aber egal) möchte ich all meinen Lesern ein Schönes Weihnachten mit vielen tollen Geschenken wünschen.

Anbei noch einen kleinen Text, den ich im Internet gefunden habe:

1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber
es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert
werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und
Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende
Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt.
Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und
Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der
Gesamtzahl – 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer
durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8
Millionen Häuser. Wir nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves
Kind lebt.

3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt
durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist
(was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.
Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven
Kindern rund 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem
Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen,
die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle
übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein
wieder heraufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder
dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind
(was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als
Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km
Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8
Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder
von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, usw.

Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro
/Sekunde/ fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum
Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde,
der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein
gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro /Stunde/.

4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten
Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes
Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000
Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend
als übergewichtig beschrieben wird.

Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei
der Annahme, dss ein „fliegendes Rentier“ (siehe Punkt 1) das
/Zehnfache/ des normalen Gewichts ziehen kann, braucht man für den
Schlitten nicht acht oder vielleicht zehn Rentiere. Man braucht 216.000
Rentiere. Das erhöht das Gewicht – den Schlitten selbst noch nicht
einmal eingerechnet – auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das
ist mehr als das vierfache Gewicht der „Queen Elizabeth“.

5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt
einen ungeheuren Luftwiderstand – dadurch werden die Rentiere
aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre
eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 /Trillionen/
Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie
werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar
Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein
ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird
innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert.

Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe
der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer
Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muss)
würde an das Ende seines Schlittens genagelt – mit einer Kraft von 20,6
Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluss: Wenn der Weihnachtsmann irgendwann
einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.

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1 Antwort zu “Weihnachtsgrüße und gibt es den Weihnachtsmann wirklich?”

  1. Hi,

    was ist das denn für eine Frage?

    Selbstverständlich gibt es den Weihnachtsmann!

    Frag mal meine Söhne (5 & 7) … die werden es dir schon beweissen.

    Wer sollte denn sonst alle artigen Kinder auf der ganzen Welt beschenken? 😉

    Birgit

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