Meine erste Fahrstunde

 Wie versprochen schreibe nun auch schon ich etwas. Da ich die theoretische Fahrprüfung ja schon bestanden habe, gibts es aber nur Berichte von meinen praktischen Verschuchen. Ich denke das sollte aber auch Interessanter sein, als die öde Führerschein-Theorie 😉

Nun ja dann fange ich gleich mal mit meiner ersten Fahrstunde an, viel Spaß beim lesen.

Mit Nervosität, Spannung, Angst, Freude und Respekt ging es in die erste Fahrstunde. Mein Fahrschullehrer war bereits am verabredeten Treffpunkt anwesend. Er hatte gerade erst kurz zuvor eine Fahrstunde – auch mit einem Neuling – beendet. Er war gut gelaunt. Gedanken fließen „Bei mir wird es bestimmt anders sein. Nicht das ich ihn in den Wahnsinn treibe, usw.“
Ich sah meinen Fahrschullehrer zum ersten Mal – jung, sportlich, „trendy“. Der Ersteindruck war super . Zuvor hörte man aus seinem näheren Freundeskreis Dinge wie – Mein Fahrlehrer war so streng…, er hat jedes mal rumgemault…, er hat überhaupt nichts gesagt – keine Ratschläge, keine Kritik.

Mit alledem sollte meine Fahrstunde nichts zu tun haben.
Bevor es jedoch losging, war Fahrzeugtechnik angesagt. Zunächst aber nur im Inneren – Hupe, Licht (Scheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Nebelscheinwerfer, Fernlicht, „Lenkrad “, usw. )
Auch bedarf die Einstellung der Sitzposition eine Einleitung: Zuerst stellt man sich den Sitz so ein, dass man die Kupplung durchdrücken kann ohne das Bein ganz strecken zu müssen. Als nächstes wird die Sitzhöhe eingestellt – ungefähr etwas mehr als eine Faustbreite zur Decke. Des Weiteren müssen Kopfstütze und Rückenlehne in die richtige Position gebracht werden. Wenn das alles geschehen ist, kommt eine noch sehr wichtige Einstellung, und zwar die der Spiegel. (Erklärung gibt es beim Fahrlehrer :P)
So dann ging’s los. Jedoch sollte man das Anschnallen auch als Fahrer nicht vergessen!
Am Anfang sollte ich nur lenken. Wir fuhren ins örtliche Gewerbegebiet – wegen der geringen Verkehrsdichte. Angekommen bekam ich die Einleitung der Steuerung des Fahrzeugs. Ich fahre einen Audi A3 . Entgegen der Befürchtungen konnte ich das Auto – ohne Abzuwürgen – starten. Ab 20 km/h in den zweiten Gang geschaltet erreichte ich schon 40 km/h. Dann in den fünften Gang. 50 km/h – soooo schnell. Man glaubt es gar nicht. Links und Rechts „brausen“ die Häuser an einem vorbei. Dabei sieht es von außen immer so langsam aus. Gedanken „hoffentlich passiert nichts“ sausen durch den Kopf.
Immer in einem Block rechtsrum. Es war nicht so einfach, wie es sich anhört. Vor der Kreuzung abbremsen, Kupplung treten, gleichzeitig Schalten, Blinken, Gucken, Kupplung loslassen. Das war zu viel. Mehr mit Augen zu und durch als mit Verstand. Es ist trotzdem alles gut gegangen. Zum Glück hat man beim Rechtsabbiegen Vorfahrt, sodass eine weitere „Gefahrensituation“ schon ein wenig eingedämmt war.
Die ersten 45 Minuten waren dann auch schon schneller um als man glaubt.

Fazit:
Zum Glück war es ein Diesel. Nicht abgewürgt. Kein einziges mal.
Spaß hat es dazu auch noch gemacht, auch wenn ich mit ein wenig Kribbeln im Bauch gefahren bin. Das nächste Mal geht es schon über Land in die nächst größerer Stadt. Die Spannung steigt.

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2 Antworten zu “Meine erste Fahrstunde”

  1. Wirklich ein interessanter Blog. Ich kann mich noch an meine Zeiten in der Fahrschule erinnern. Das war wirklich grausig. Ich bin da nicht gern hingegangen und war dann heilfroh, als ich endlich den „Lappen“ in den Händen halten durfte.

    Wünsche dir bei deiner Prüfung viel Erfolg und allseits eine gute Fahrt.

  2. Hallo Manuel,
    Also ich find das gar nicht so schlimm. Das einzige was ich manchmal öde fand waren die Theorie Stunden.
    Und danke für die Wünsche 😉

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