Sonnenschein = Geblendet Sein!

Heute stand die Sonne ziemlich tief, fast waagerecht zur Fahrbahn, sodass ich des Öfteren sehr störend geblendet wurde. Deshalb war ich andauernd damit beschäftigt die Sonnenblende hoch und wieder runter zu klappen. Auch mein Fahrlehrer machte bei diesem „Spielchen“ mit.


Als ich dann nach einer Kurve wieder in „Richtung Sonne“ fuhr sah ich – auf einer Landstraße (rechts und links Bäume) – vor mir einen Radfahrer, der das schöne Wetter nutze, um seinem Hobby nachzukommen, wie auch viele andere „Artgenossen“, die ich später noch treffen sollte.
Ich bremste nicht ab, da ich den Radfahrer sofort überholen wollte. Ich sah kein Auto. Die Sonnenblende hatte ich auch noch nicht runtergeklappt, da ich mich zuvor auf die Kurvenfahrt konzentriert hatte. Somit wurde ich wieder geblendet. Kein Gegenverkehr! Das glaubte ich zumindest, bis mein „Schützer“ auf die Bremse trat.

Er meinte „Jetzt noch nicht, da ist doch Gegenverkehr!“ Ich staunte nicht schlecht, als plötzlich neben mir ein silberner Wagen vorbeirauschte. Ich hatte ihn absolut nicht gesehen, da die Sonne – wie schon gesagt – so blöd stand. Mir wurde allerdings erst im Nachhinein klar, was hätte passieren können, wenn mein Fahrlehrer nicht eingegriffen hätte. Es gab keine Ausweichmöglichkeit, da die Straße von Bäumen umgeben war. Entweder hätte man sich doch für diese Lösung entschieden von der Straße zu fahren, oder man hätte den Radfahrer mitgenommen. Ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte. Und ich möchte eigentlich auch nicht weiter darüber nachdenken, was hätte passieren können. Das war mal wieder ein sehr „gutes“ Beispiel für die Erfahrung im Bereich Gefahrenlehre. Wahrscheinlich werde ich in solchen Situation nun immer gewarnt sein und dabei extra Vorsichtig reagieren.
Der weitere Verlauf der Fahrstunde blieb aber durchaus akzeptabel. Ich überholte den einen oder anderen Radfahrer, aber immer nur dann, wenn ich mir nun auch ganz sicher war, dass kein Gegenverkehr kam.
Dann haben wir wieder das Parken und Wenden geübt. Ich habe immer noch das Problem, dass ich beim Rückwärtsfahren zu spät Einschlage. Laut meinem Fahrlehrer wären wir wieder im Vorgarten gelandet, hätte ich nicht noch einmal neu angesetzt. Aber ich denke, dass kommt noch. Geübt hatten wir heute auf einem Parkplatz von einem Supermarkt. Ganz toll fand ich, dass ich neben einem Auto einparken musste, dessen Besitzer – ein Älterer Herr – gerade Einsteigen wollte. Er wartete dann zum Glück sehr geduldig bis ich nach geraumer Zeit in der Lücke stand. Allerdings starrte er mich die ganze Zeit dabei an und ich fühlte mich doch ein wenig Unwohl. Am Ende stieg er aber mit den Worten „Super junger Mann!“ ins Auto ein. Damit war ich doch ein wenig erleichtert.

Bis dann!

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