4th April 2008

Spanien und Emma

posted in Allgemein |

So habe jetzt schon ca. 4 Wochen den Führerschein, bin aber noch nicht sehr oft gefahren. Das liegt unter anderem daran, dass ich in Spanien war. Dort habe ich dann natürlich mal verstärkt auf den Straßenverkehr geachtet…

Zunächst einmal, was mir schon vorher aus Frankreich bekannt war, gibt es dort auch eine Autobahnmaut. Im Gegensatz zu Deutschland gilt diese in Spanien, sowie in Frankreich, auch für Autos. Die Maut wird nach Streckenlänge berechnet.
In den Städten ist mir dann aufgefallen, dass die Spanier ein komische Mentalität haben, was Zebrastreifen angeht – bzw. vll. habe ich es noch nicht ganz geblickt. Dort gibt es Fußgängerüberwege, welche nur durch einen Zebrastreifen markiert sind. Es gibt also kein Schild. Dann stehen dort Ampeln, deren unteren beiden Lampen orange blinken. Daraus schieße ich, dass das dem Autofahrer signalisieren soll auf Fußgänger zu achten und diese dann auch hinüber zu lassen. Es war keine Fußgängerampel. Es gab jedeglich das Lichtsignal für die Autofahrer. Angehalten hat natürlich kaum jemand. Selbst wenn man schon auf der einen Seite die Straße passiert hat, rasten noch einige Autofahrer vor einem vorbei auf der anderen vorbei.
Natürlich gab es auch Fußgängerampeln, aber an denen war es meistens noch schwieriger die Straße zu überqueren als anderswo. Der Knopf, der der Ampel eigentlich signalisiert, dass man gerne über die Straße möchte, war zwar vorhanden, doch irgendwie wurde das Signal glaube ich ignoriert. Man wartete zumindest sehr oft Ewigkeiten, sodass man sich dann doch überwunden hat, die Fahrbahn bei Rot zu überqueren – natürlich nur, wenn die Sicherheit gegeben war . Außerdem musste man dann vor allem auf die Polizei achten, die dort mit großer Präsenz vertreten ist. Das finde ich persönlich sehr gut, dadurch fühlt man sich sicher – aber nicht auf den Straßenverkehr bezogen .
Zu meiner Erfahrung beim Autofahren hier zu Hause kann ich sagen, dass es doch sehr gut ist eine Begleitperson bei sich zu haben, die einem hilfreiche Unterstützung und Tipps geben kann. Das ist vor allem beim Einparken der Fall. Beim Sturmtief – ich glaub „Emma“ war’s – vor geraumer Zeit bin ich auch gefahren. Man glaubt ja gar nicht, was der Wind für eine Kraft haben kann. Man musste schon sehr aufmerksam sein, denn eine Windböe erwischt einen schnell und ohne Vorwarnung. Wo man dann landet …, darüber möchte ich gar nicht nachdenken. Der Gegenverkehr ist bestimmt nicht angenehmer als ein Baum. Naja ich hab’s ja heile überstanden.
Für weitere Erfahrungsberichte muss ich dann mal wieder hinters Steuer setzen .
Bis dann

This entry was posted on Freitag, April 4th, 2008 at 17:34 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

There are currently 3 responses to “Spanien und Emma”

Why not let us know what you think by adding your own comment! Your opinion is as valid as anyone elses, so come on... let us know what you think.

  1. 1 On April 7th, 2008, Lavinia said:

    War mal als “Fußgänger” in Spanien. Da hats man echt nícht leicht. Man muss wirklich aufpassen, wenn man über die Straße geht. Kann mir auch gut vorstellen, dass man es als Autofahrer nicht leicht hat. Denn soweit ich das gesehn habe, haben sich die Spanier einfach Parklücken gemacht… und Seitenspiegel gab es an ziemlich vielen Autos zum Teil keine mehr.

  2. 2 On April 16th, 2008, Unknown said:

    Ich weiß nicht wie es in Spanien so mit dem Verkehr aussieht, aber Frankreich ist wirklich einfach extrem, vorallem Paris ist echt schrecklich da denkt man auch nur oh mein Gott was ist denn jetzt los. Und wenn man eine kleine Parklücke hat, dann wird erst mal Platz verschafft in dem die anderen Autos Hind und Her geschoben werden :-S

  3. 3 On April 16th, 2008, michael said:

    Das ist auch in anderen Ländern so, bei uns in Deutschland ist das schon etwas besser.

Leave a Reply