Spanien und Emma
posted in Allgemein |So habe jetzt schon ca. 4 Wochen den Führerschein, bin aber noch nicht sehr oft gefahren. Das liegt unter anderem daran, dass ich in Spanien war. Dort habe ich dann natürlich mal verstärkt auf den Straßenverkehr geachtet…
Zunächst einmal, was mir schon vorher aus Frankreich bekannt war, gibt es dort auch eine Autobahnmaut. Im Gegensatz zu Deutschland gilt diese in Spanien, sowie in Frankreich, auch für Autos. Die Maut wird nach Streckenlänge berechnet.
In den Städten ist mir dann aufgefallen, dass die Spanier ein komische Mentalität haben, was Zebrastreifen angeht – bzw. vll. habe ich es noch nicht ganz geblickt. Dort gibt es Fußgängerüberwege, welche nur durch einen Zebrastreifen markiert sind. Es gibt also kein Schild. Dann stehen dort Ampeln, deren unteren beiden Lampen orange blinken. Daraus schieße ich, dass das dem Autofahrer signalisieren soll auf Fußgänger zu achten und diese dann auch hinüber zu lassen. Es war keine Fußgängerampel. Es gab jedeglich das Lichtsignal für die Autofahrer. Angehalten hat natürlich kaum jemand. Selbst wenn man schon auf der einen Seite die Straße passiert hat, rasten noch einige Autofahrer vor einem vorbei auf der anderen vorbei.
Natürlich gab es auch Fußgängerampeln, aber an denen war es meistens noch schwieriger die Straße zu überqueren als anderswo. Der Knopf, der der Ampel eigentlich signalisiert, dass man gerne über die Straße möchte, war zwar vorhanden, doch irgendwie wurde das Signal glaube ich ignoriert. Man wartete zumindest sehr oft Ewigkeiten, sodass man sich dann doch überwunden hat, die Fahrbahn bei Rot zu überqueren – natürlich nur, wenn die Sicherheit gegeben war
. Außerdem musste man dann vor allem auf die Polizei achten, die dort mit großer Präsenz vertreten ist. Das finde ich persönlich sehr gut, dadurch fühlt man sich sicher – aber nicht auf den Straßenverkehr bezogen
.
Zu meiner Erfahrung beim Autofahren hier zu Hause kann ich sagen, dass es doch sehr gut ist eine Begleitperson bei sich zu haben, die einem hilfreiche Unterstützung und Tipps geben kann. Das ist vor allem beim Einparken der Fall. Beim Sturmtief – ich glaub „Emma“ war’s – vor geraumer Zeit bin ich auch gefahren. Man glaubt ja gar nicht, was der Wind für eine Kraft haben kann. Man musste schon sehr aufmerksam sein, denn eine Windböe erwischt einen schnell und ohne Vorwarnung. Wo man dann landet …, darüber möchte ich gar nicht nachdenken. Der Gegenverkehr ist bestimmt nicht angenehmer als ein Baum. Naja ich hab’s ja heile überstanden.
Für weitere Erfahrungsberichte muss ich dann mal wieder hinters Steuer setzen
.
Bis dann
- Städte und Ortsausgänge
- Busfahrer – die selbsternannten Herrscher über die Straßen?
- Das Parken
- Vorgeschmack auf die schriftliche Führerscheinprüfung
- The last one !?!?