Führerscheinkosten

Für Fahrschüler aller Klassen lohnt es sich auf jeden Fall, stets die Preise der Fahrschulen zu vergleichen, da in diesem Bereich große Unterschiede vorkommen können. Fixe Kosten sind auf jeden Fall die für die Anmeldung in der Fahrschule, den Sehtest und den Nachweis­ über den Kursus der lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die Gebühren für den TÜV bei der theoretischen Prüfung und die Gebühren für den TÜV bei der praktischen Prüfung. Darüber hinaus gibt es Kosten, die die Fahrschulen variabel voneinander ansetzen, dies sind zum einen die Kosten für die einzelnen Fahrstunden, die sich in reguläre Fahrstunden, von denen mindestens zwanzig abgeleistet werden müssen und so genannte Sonderfahrstunden, von denen es mindestens zwölf sind, unterteilen. In diesem Bereich variieren die Preise der unterschiedlichen Fahrschulen stark. Dort, wo ein hoher Konkurrenzdruck herrscht, sinken natürlich auch die Preise und es gibt Sonderpreis- Aktionen, die geschickt genutzt werden können. Selbstverständlich machen auch die verschiedenen Führerschein- Klassen den Preisunterschied aus, da es fünfzehn verschiedene gibt, gibt es auch ebenso viele Preiskategorien.

Kann der Fahrschüler zwischen mehreren Fahrschulen in seinem Wohnort wählen, ist es ratsam, Angebote von allen in Frage kommenden Fahrschulen einzuholen. Große Fahrschulketten sind im Allgemeinen teurer als kleine Familienbetriebe, innerstädtische Fahrschulen eher günstiger als sehr ländlich gelegene. Das ist auch für Hamburg nicht anders und so gibt es gute Angebote bei kleineren Fahrschulen in Eilbek, Bergedorf oder Neugraben (Harburg), die zum Beispiel die Fahrstunden mit 30- 35 Euro veranschlagen, dafür kostet es in zentrumsnahen Gebieten oder Othmarschen schnell mehr als im sonstigen Durchschnitt, der bei 38- 40 Euro liegt. Ganz maßgeblich an der Gestaltung der Kosten zur Erlangung einer Fahrerlaubnis ist aber der Schüler selbst beteiligt. Zwar lassen sich die fixen Kosten nicht ändern, aber wie viel der „Führerschein“ am Ende gekostet hat, hängt in großem Maße damit zusammen, wie viele Fahrstunden der Schüler oder die Schülerin braucht, um die nötigen Kenntnisse im Straßenverkehr erlangt zu haben und zur praktischen Prüfung vorgesehen zu werden. Werden sowohl die theoretische, als auch die praktische Prüfung direkt beim ersten Mal bestanden, ist das der Schlussstrich unter der Gesamtrechnung. Muss ein Prüfungsteil aber wiederholt werden oder benötigt der Fahrschüler mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 12 Mindestfahrstunden, erhöht dies die Kosten zum Teil beträchtlich.
Ein Prüfling kann also mit mindestens 700€ Gesamtkosten für den Erwerb des Führerscheines rechnen. Für viele junge Leute, die sich ihre Fahrerlaubnis selbst finanzieren, stellt der heutzutage wichtige Führerschein damit eine erste wirtschaftlich große Herausforderung dar.

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