Führerscheinneulinge aufgepasst! Sicherheit geht vor.

Führerscheinneulinge, das bestätigen einige Statistiken, sind recht häufig in Unfälle verwickelt. Das liegt meist an der fehlenden Praxis der Fahranfänger.  Der Vorsitzende des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg  weiß, dass Fahrschüler während der fahrpraktischen Ausbildung zwischen  700 und 900 km zurücklegen. Um eine gewisse Fahrroutine vorweisen zu können, sind jedoch wesentlich mehr etwa 70.000 gefahrene Kilometer notwendig.

Was können Neulinge also tun, um die fehlende Praxis wett zu machen?

Augen auf – Aufmerksamkeit ist gefragt

Was Fahranfängern gegenüber routinierten Lenkern noch fehlt ist beispielsweise die Automatisierung der parallelen Bewegungsabläufe wie beispielsweise gleichzeitiges Kuppeln, Schalten, Gas kommen lassen, Lenken und dabei auch noch  auf die Straße und andere Verkehrsteilnehmer zu achten. Wer also erst seit kurzem den eigenen Kleinwagen im Straßenverkehr benutzt, der sollte auf keinen Fall die Aufmerksamkeit auf das Autoradio oder den Zigarettenanzünder richten, sonst ist ein Unfall schnell passiert. Glimpflich geht ein Unfall noch aus, wenn lediglich ein Blech- und kein Personenschaden entsteht. Ist der Kleinwagen neu, ärgert man sich jedoch auch über einen Blechschaden gewaltig. Deshalb: Augen auf die Straße!

Anpassen an Witterungsverhältnisse

Was Fahranfänger ebenfalls gerne unterschätzen, sind die Witterungsbedingungen. Regen, Nebel, Schnee, Eis – bei jedem Witterungsverhältnis verhält sich das Fahrzeug anders. Wie schnell darf man bei Nebel unterwegs sein? Wie lang ist mein Bremsweg bei schneeglatter Fahrbahn? Diese Faktoren sind schwierig einzuschätzen. Eine gemäßigte Geschwindigkeit ist in den meisten Fällen sinnvoll.

Nur ausgeruht hinters Steuer

Müdigkeit ist eine weitere Gefahr und das natürlich nicht nur für Fahranfänger. Gerade aber, wenn man erst seit kurzem im Besitz des Führerscheins ist, sollte man sich nicht übermüdet hinters Steuer setzen. Bei längeren Fahrten sind Pausen sehr wichtig.

Hände weg von Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen sind bei 14 % aller Unfälle junger Fahrer im Spiel. Wer also schon ein Bier zu viel getrunken hat oder durch andere Mittel beeinträchtigt ist, sollte den Schlüssel vorsichtshalber abgeben. Die Reaktionsfähigkeit ist stark eingeschränkt und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit. Experten meinen sogar, dass selbst die erlaubte Promillegrenze für Fahranfänger problematisch ist, da sie wie eingangs erwähnt noch wenig Erfahrung besitzen und so selbst „leichte Ausfälle“ in Hinsicht auf die Reaktionsfähigkeit zum Beispiel, nicht kompensieren können.

Vorsicht und Umsicht ist also geboten, wenn man sich und andere nicht gefährden möchte. Das gilt nicht nur, aber in besonderem auch für noch unerfahrenen Lenker!

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