Neues Jahr bringt die dritte EG-Führerschein-Richtlinie

Kaum haben wir das Jahr 2013, schon tritt die dritte EG-Führerschein-Richtlinie in Kraft. Konkret am 19. Januar 2013, dann ist die Gültigkeit des Führerscheins zunächst auf 15 Jahre begrenzt. Zumindestens für Fahranfänger, alle anderen müssen spätestens 2033 ihren bisher unbefristet ausgestellten Führerscheine erstmalig umzutauschen. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Die dritte dritte EG-Führerschein-Richtlinie sieht lediglich einen Umtausch des alten Führerschein in einen neuen, in Scheckkartenform, vor. Der Umtausch selbst ist mit keiner ärztlichen oder sonstigen Untersuchung verbunden.

Eine vergebene Chance, wie beispielsweise der Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) meint. Deshalb hat er zum Stichtag der EG-Führerschein-Richtlinie, also am 19.01, einige Aktionen über Gefahren und Präventionsmöglichkeiten altersbedingter Fahreinschränkungen geplant. Denn laut Bundesamt für Statistik steigt die Zahl der von älteren Autofahrern verursachten Unfälle stetig. Von 2001 bis 2011 um fast 32 Prozent! Bei Personenschäden tragen sie sogar oft die Hauptschuld.

Eine aktuelle forsa Studie bringt es an den Tag: 85% der Autofahrer ab 65 nutzen ihr Auto im Alltag. 81% nutzen das Auto noch mit über 80 Jahren. 60% bewerten sich als sehr gute Autofahrer. Aber nur 10% sprechen mit Ihren Hausarzt über Ihre Fahrtüchtigkeit. Dabei sind viele Menschen in dieser Altersgruppe gesundheitlich eingeschränkt. Sie nehmen Medikamente, reagieren nachweislich schlechter und der Schulterblick – oft Fehlanzeige!

Es gibt anlässlich der Aktion sogar einen Selbsttest. Wer den mal probieren möchte, kann dies hier tun.

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