Progressives- und Degressives Bremsen

Mal wieder zwei ganz tolle Wörter, mit denen jeder etwas anfangen kann 🙂 Um das mal einzudeutschen: Wenn man vom Progressiven Bremsen spricht, dann ist das „zunehmende Bremsen“ eines Fahrzeuges gemeint. Beim Degressiven Bremsen hingegen, ist es genau anderst rum, man spricht vom „abnehmendes Bremsen“.

So nun die Preisfrage, welche Bremsart werden wohl Fahranfänger als erstes automatisch wählen?

Degressives Bremsen
Richtig, erst mal kräftig in die Pedal drücken bis der Fahrlehrer meint man könnte so langsam von der Bremse runter gehen. Dabei ist das Degressive Bremsen eher bei Gefahr gedacht. So tritt gleich von Anfang an, die größte Bremswirkung ein. Beispiel bei dem Degressives Bremsen angebracht wäre z.B. wenn unerwartet ein Auto aus einer Seitenstraße mit hoher Geschwindigkeit rausprescht. Um keinen Unfall zu riskieren muss konsequent schnell gebremst werden.

Progressives Bremsen
So nach und nach merkt ein Fahrschüler dann, dass er wenn er sieht, dass die Ampel schon rot ist, schon anfangen kann sanft zu bremsen. Sprich sie lernen nach und nach Progressiv zu Bremsen. Aber Achtung, wer sich verschätzt, muss beim Progressiven Bremsen, spätestens kurz vor der Stoßstange des vorderen Autos, kräftig auf das Bremspedal drücken. Dies ist dann vor allem für Mitfahrer richtig unangenehm, da der Stillstand mit einem kräftigen Ruck endet.

So mal wieder was gelernt, und wehe es kommt jetzt noch ein Führerschein-Blog-Leser, der nicht weiss was Degressives– und was Progressives Bremsen ist.

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9 Antworten zu “Progressives- und Degressives Bremsen”

  1. mei fahrlehrer hat aba gmeint des degressive bremse wär besser un des find ich au am anfang stärker, also jetzt net voll druf aba stärker un dann nach un nach des auto vorrolle lasse bis zum stillstand…

  2. Hmm da gibts dann wohl auch verschiedene Vorlieben. Mein Fahrlehrer hat von mir auf jeden Fall immer Progressives Bremsen von mir verlangt. Kommt aber denke ich immer auf die Situation drauf an. Wenn man einen relativ kurzen Bremsweg hat, ist Degressives Bremsen schon die erste Wahl.

  3. Die Beschreibung ist leider Falsch!

    degressives Bremsen hat nichts mit der Situation zu tun die Du beschreibst. Es beschreibt einzig eine Art die Bremse zu betätigen aber nicht in welcher Situation. Es soll helfen die aufgefangene Energie die in den Bremsvorgang langsam abzufedern in dem man mit abnehmender Geschwindigkeit weniger Bremsdruck gibt was dazu führt das sich nicht soviel Energie anstaut welche sich dann nicht im „letzten Ruck“ entlädt [wenn die Feder wieder aus dem Holm kommt].

    greetz meks

  4. hatte gerade meine zweite Fahrstunde und wurde für mein degressives Bremsen sehr gelobt….

    sprich vor einer Ampel erst etwas stärker bremsen und je langsamer ich werde, desto schwächer, bis man zum vollkommen sanften Stillstand kommt. Hat eher weniger mit dem Gefahrenbremsen zu tun…

  5. also ich bin von meinem Fahrlehrer auch nie auf mein progressives Bremsen angesprochen wurden.
    Lediglich in meiner letzten Fahrstunde vor der praktischen Prüfung.
    Er meinte auch dass von Fahrschülern das progressive verlangt wird.

    Ich hatte auch schon vor dem Unterricht sehr viel Fahrerfahrung durch meine Arbeit, auf der ich jahrelang pkw´s und Baufahrzeuge auf privaten „groß-Grundstücken“ bewegt habe.

    Nachdem ich mir einmal Gedanken um diese 2 Bremsungen gemacht habe muss ich sagen dass für einen Anfänger die degressive Variante auf jeden Fall die bessere Lösung ist.
    Wenn es einmal rutschig oder nass ist ist das Fahrzeug im schlimmsten fall nicht mehr zu bremsen bevor der Fahrer überhaupt bemerkt dass das Gefährt nicht mehr zum stehen gebracht werden kann… (BUMS^^)

    Meine Empfehlung:

    trockene Straße : progressiv

    Fahranfänger und rutschige Straße : IMMER degressiv

    Mfg

    (aber Meinungen sind ja immer unterschieden)

  6. Der Fehler, den die meisten Autofahren machen ist am Anfang zu zögerlich zu bremsen (!), sprich progressiv zu bremsen. Denn bei niedrigerer Geschwindigkeit nochmal ’nachzutreten‘ ist eben genau das was es zu vermeiden gilt, weil dadurch das auto auf sehr unangenehme Weise zum Stillstand kommt. Mein Fahrlehrer nannte das immer ‚Ja-Sager-Kopfnicken‘ (wenn das auto vor dem stillstand noch einmal stark verzögert schwingt der Kopf nach vorne).
    Also ein guter Autofahrer erkennt die Situation bald genug, bremst schonmal einigermaßen stark und verringert dann den Druck (degressiv). Das gilt natürlich nicht für Notbremsungen, da wird das Pedal von Anfang an voll durchgetreten.

  7. Ach ja das progressive und degressive Bremsen. Mein Sohn ist 16 geworden und möchte fahren lernen, sprich sein Führerschein machen. Ich suche jetzt nach einer kompetenten Fahrschule.

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